Gazdag und New England wollen am letzten Spieltag an Miami vorbeiziehen und Zweiter werden
Dániel Gazdag will New England Revolution vor dem Spiel am letzten Spieltag der Saison gegen Orlando City SC auf Platz zwei der Eastern Conference führen.
Dániel Gazdag will New England Revolution vor dem Spiel am letzten Spieltag der Saison gegen Orlando City SC auf Platz zwei der Eastern Conference führen.
Im vorletzten Spiel der regulären Saison hatte sich Inter Miami am 1. November bei New England mit 2:1 durchgesetzt; Lionel Messi erzielte in der 83. Minute den Siegtreffer.
Vor dem letzten Spieltag beträgt der Abstand zwischen New England und Miami damit nur noch zwei Punkte. Inter Miami empfängt am Wochenende Charlotte FC.
Die Revolution sicherte sich erstmals seit 2023 ein Play-off-Ticket, die Niederlage gegen Miami beendete allerdings auch eine Siegesserie von vier Spielen.
Gazdag, der nach seiner Ankunft im September gegen Miami sein drittes Ligator für New England erzielte, ist überzeugt, dass sich die Mannschaft unabhängig vom Ergebnis gegen Orlando vor den Play-offs in sehr guter Form und in einer starken Position befindet.
„Wir haben volles Vertrauen in uns. Ich denke, dass wir als Mannschaft eine wirklich sehr gute Saison gespielt haben. Während der gesamten regulären Saison haben wir Spiele auf hohem Niveau gezeigt. Vor den Play-offs ist unser Glaube groß. Wir haben vor ein paar Wochen gegen Orlando gespielt, aber diesmal treten wir bei ihnen an, deshalb erwartet uns ein ganz anderes Spiel. Unser Ziel ist natürlich, die drei Punkte zu holen und die Liga als Zweiter abzuschließen. Aber auch Orlando kämpft um die Play-off-Platzierung, deshalb wird es eine harte Aufgabe“, sagte Gazdag.
Orlando geht trotz der deutlichen Niederlage im letzten Spiel – Charlotte siegte mit 4:0 – mit bereits gesichertem Play-off-Ticket in den letzten Spieltag.
Gegen Charlotte geriet Orlando durch Tore von Henry Kessler in der 6. Minute und Allan Saint-Maximin zu Beginn der zweiten Halbzeit in Rückstand und konnte in der Schlussphase auch die Treffer von Abdoulaye Doucouré und Rodolfo Aloko nicht verhindern. Saint-Maximin sah in der Partie zudem in der 89. Minute die Rote Karte.
Bei Orlando wies Cheftrainer Martin Perelman auf individuelle Fehler hin und betonte, dass sich diese in den Play-offs nicht wiederholen dürften:
„Wir sind über das Ergebnis sehr enttäuscht. Durch einen Fehler bei einem Freistoß, der uns in so wichtigen Auswärtsspielen auf diesem Niveau nicht passieren darf, ist das Spiel gekippt. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir die Flügel gut genutzt, aber insgesamt konnten wir nicht das Spiel auf den Platz bringen, das wir wollten. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, einige Anpassungen vorzunehmen. Trotzdem sehen wir das große Ganze; auch wenn uns dieses Ergebnis nicht gefällt, werden wir uns wie schon in der Vergangenheit schnell erholen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten. Wir sind unter sehr schwierigen Bedingungen in die Saison gestartet, wir sind eine widerstandsfähige Mannschaft und werden für die Play-off-Duelle bereit sein.“